30. – 31.Oktober 2015: Nach den entspannten Tagen in Darjeeling machten wir uns auf zu unserem nächsten großen Abenteuer im Königreich Sikkim. Diese Region ist nur ein kleiner Zipfel im Norden Indiens, eingebettet zwischen Nepal, China und Bhutan. Also ziemlich am A… der Welt. Und was macht man da so? Diese wunderschöne Gegend ist perfekt zum Wandern in einem sehr grünen Teil des majestätischen Himayalas und zur Erkundung von alten buddhistischen Klöstern. Und genau das hatten wir vor.
Schon die Anreise war ein Abenteuer für sich. Das Haupttransportmittel sind 10sitzige Jeeps plus Fahrer (da passen natürlich auch schon mal ein paar Leute mehr rein ;-)), die sich vollgestopft auf den schlechtesten Straßen der Welt mühsam den Weg bahnen. So dauerte unsere Fahrt von Darjeeling bis Yuksom auch den kompletten Tag, obwohl es nur ca. 80km Strecke waren. Einmal mussten wir sogar aussteigen und ein Stück zu Fuß laufen- sonst hätte es der Jeep auf der Holperpiste nicht den Berg hochgeschafft.
Erschwerend kam noch hinzu, dass wir einen ziemlichen Umweg fahren mussten, um auch am Grenzposten von Sikkim vorbeizukommen und uns den Einreisestempel (den Permit hatten wir uns schon mit dem Visum für Indien besorgt) für diese nur eingeschränkt-zugängliche Region Indiens abholen zu können. Das bedeutete dann insgesamt auch drei Mal Umsteigen an diesem Tag…
So kamen wir also nach einem langen Reisetag, der uns aber immerhin schon ein paar tolle Aussichten über die grünen Berge Sikkims und ein paar neue Reisebekanntschaften beschert hatte, schon im Dunkeln im kleinen charmanten Bergort Yuksom an. Hier war es auch schon deutlich kühler und wir waren froh, dass unser Guesthouse eine heiße Dusche hatte und wir sogar einen kleinen Heizstrahler bekamen.


Unser 8-tägiger Trek zum GoechaLa sollte aber erst am 1. Dezember starten und so wollten wir den nächsten Tag für ein kleines Warm Up nutzen und die Gegend um Yuksom erkunden. Wir wanderten daher erst zum Dubdi Kloster (übersetzt Einsiedlerzelle), das auf einem Berg hinter dem Dorf lag und angeblich das älteste Kloster Sikkims ist. Über ein Flüsschen gings weiter zum Dorf Tsong. Das zweite Kloster, das eigentlich dort ganz in der Nähe sein sollte, konnten wir leider nicht finden, aber die Aussichtspunkte und Blicke auf wunderschöne Berglandschafte und die schneebedeckten Gipfel in der Ferne waren schon toll! Und einen kleinen Eindruck vom ländlichen Dorfleben haben wir auch bekommen.

















Pünktlich zum Briefing für unseren Himalaya-Trek waren wir dann wieder zurück in Yuksom… aber dazu dann mehr im nächsten Artikel.