Berge, Schokolade und Regen in der Hillstation Kodaikanal

10. – 12. Oktober 2015: Bereits die steile Straße, die in das kleine Dörfchen bzw. eher Städtchen (in Indien ist es relativ schwer Orte mit unter 100.000 Einwohnern zu finden) bot wunderschöne Aussichten auf die Region. Je weiter wir nach oben kamen desto bewölkter wurde es allerdings. Das Ganze gipfelte dann in einem richtigen Wolkenbruch, just in dem Moment in dem wir ankamen. Die Hostelsuche wurde dadurch natürlich nicht gerade erleichtert. Auch die Sehnsucht nach kühlem Wetter, die wir in den Tagen zuvor noch empfanden, war spätestens nach der ersten kalten Dusche nicht mehr nach zu empfinden.
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Leider blieb das Wetter auch in den beiden folgenden Tagen eher durchwachsen und ließ nur gelegentlich die spektakuläre Aussicht durch die dichte Nebelsuppe erahnen. Trotzdem unternahmen wir eine kleine Wanderung ins Nachbardörfchen Vattakanal zum Dolphin’s Nose genannten Aussichtspunkt. Neben ein paar Affen, die gerade mit Doktorspielen beschäftigt zu sein schienen, nahmen wir noch einen kleinen Avocado-Toast-Snack und sichteten sogar ein einheimisches Rieseneichhörnchen.
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Nachdem es bei diesem Wetter, außer ausgezeichnetes Essen zu genießen (die handgemachte Schoki war z.B. der Knaller), nicht viel zu tun gab, entschieden wir uns schweren Herzens frühzeitig die Weiterreise anzutreten und uns nach diesem kurzen Abstecher ins Bergland wieder in trockenere Gefilde nach Cochin an der Westküste aufzumachen.
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