Manizales – In die Kaffeezone und darüber hinaus

14.-17. April 2016: Manizales liegt innerhalb der “Zona Cafetera” Kolumbiens, d.h. in der Region, aus der der gute Kaffee stammt. Lustigerweise gibt es in Kolumbien kaum guten Kaffee zu trinken, denn das meiste wird exportiert. Nicht, dass ich der große Kaffeetrinker wäre, aber Theresa kann das recht gut beurteilen :-).
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Wir hatten eine kleine Finca mit Blick ins Tal gefunden, die von einem ausgewanderten Iraner geführt wird. Bei ihm und seiner Hündin Cielo (übersetzt “Himmel”, obwohl “Teufelsbraten” angebrachter gewesen wäre, denn sie klaute alles, was sie in die Schnauze bekommen konnte, u.a. Flip-Flops) verbrachten wir unsere letzten Tage in Kolumbien. Unüblich für Kolumbien gab es sogar leckeres vegetarisches Essen, was Theresa durchaus genoss.
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Wir nutzten diesen traumhaften Ort der Ruhe z.B. als Basis für eine Wanderung im “Los Nevados”-Nationalpark, zum Eisfeld des Vulkans Santa Isabel. Frei übersetzt sind die ” Nevados” die “Schneebedeckten”, denn die Gipfel sind um die 5.000m hoch und trotz Äquatornähe mit Gletschern bedeckt. Auf über 4.000m kamen wir erneut ganz schön ins Schnaufen, aber mit ein paar Kokablättern in der Backe ging es gleich ein bisschen besser. Leider müssen sich die Einheimischen wohl bald einen neuen Namen ausdenken, denn die Gletscher schmelzen auch hier rasend schnell und werden von Jahr zu Jahr kleiner. Wir konnten auf unserer Wanderung durch die Paramo-Landschaft zumindest ganz oben noch etwas Weiß bewundern. In ein paar Jahren wird das wohl nicht mehr möglich sein.

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Zwei Freunde, am gleichen Tag geboren 🙂

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Blick auf den benachbarten Nevado del Ruiz (5321m)

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Der aktive Ruiz... man beachte die Aschewolke!

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Kurz vor dem Gipfel....leider gings am Eisfeld leider nicht weiter, da man eine spezielle Ausrüstung braucht

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Unsere restliche Zeit gingen wir mit Cielo ausgedehnt Gassi durch die Kaffeeplantagen und zu einem nahegelegenen Wasserfall, spazierten durch die Innenstadt von Manizales und ließen uns dort leckere Süßigkeiten schmecken oder lagen einfach nur faul in der Hängematte im Garten der Finca.
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Damit waren unsere Tage in Kolumbien erneut gezählt… zumindest vorübergehend, denn bereits im Laufe dieser Reise werden wir wiederkommen und nachdem wir Cocuy wieder nicht besuchen konnten, wird uns dieses schöne Land wohl auch in Zukunft weiter beschäftigen.

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