Leon – Wintersport bei 35 Grad

17.-19. Februar 2016: Nach knapp 17 Stunden Fahrt durch Guatemala, El Salvador und Honduras, kamen wir gefühlt irgendwie am selben Ort an, den wir morgens verlassen hatten. Denn auch Leon in Nicaragua ist, wie Antigua in Guatemala, eine kleine Kolonialstadt. Allerdings stellten wir schnell fest, dass es hier deutlich weniger Touristen gab und die Stadt viel mehr “echtes” einheimisches Leben zu bieten hatte.
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Unser Hostel

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In der Ferne gab es wieder einen kleinen Ausbruch

Auf dem Hauptplatz der Stadt erkundeten wir die örtliche Kathedrale, die übrigens die größte ganz Zentralamerikas ist. Von deren Dach, hatten wir eine super Aussicht auf die Stadt und abends ließen wir uns auf dem vorgelagerten Platz auch noch das typische Streetfood schmecken.
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Auch ein kleines, sehr sehenswertes Museum mit moderner Kunst war durchaus die geringe Eintrittsgebühr wert und so verflog die Zeit in Leon ziemlich schnell.
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Eigentliches Highlight war aber unser Ausflug zum Vulkan-Boarding am Cerro Negro. Dabei fährt man mit bis zu 70 km/h (für die ganz Mutigen bzw. Bescheuerten), auf einem Holzbrett sitzend, den Steilhang eines Vulkans hinunter. Zunächst galt es allerdings bei brutalem Wind, mit Board auf dem Rücken, den knapp einstündigen Aufstieg zu überwinden. Oben angekommen war der Wind dann so stark, dass sogar kleine Steine durch die Luft flogen und es mir die Sonnenbrille vom Kopf gerissen hat.
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Die erste Abfahrt, die vielleicht noch leichte Abzüge in der B-Note verdient hat, könnt ihr Euch in folgendem Video ansehen.

Die zweite Abfahrt (ja, wir sind nochmal hochgestiegen ;-)), ohne GoPro, war dann schon etwas rasanter und zerlegt hat es mich dann erst unten beim Bremsen. Außer vielen Steinchen in den Haaren ist aber nichts passiert. Eine coole Sache, die man so wahrscheinlich auch nur einmal in seinem Leben macht.

Für Wintersport war es aber eigentlich mit 35°C deutlich zu heiß und so machten wir uns wieder ins kühlere Hochland auf… next Stop: Matagalpa!

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