Antigua – Koloniales Mekka für Essen, Trinken und Cowboystiefel

14.-16. Februar 2016: Mit Antigua erreichten wir die letzte Station unserer Tour durch Guatemala und freuten uns auf ein paar entspannte Tage in der wunderschönen kolonialen Altstadt. Die historischen Gebäude sind überall detailgetreu restauriert und alles ist liebevoll hergerichtet. In den atmosphärischen Kopfsteinpflastergassen fühlt man sich tatsächlich in vergangene Zeiten zurückversetzt und die drei umliegenden Vulkane Agua, Acatenango und der aktive Fuego steuern zu einer spektakulären Kulisse bei.
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Antigua wurde schon 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und ist heute neben Tikal das wichtigste touristische Zentrum des Landes. Sprich, auch nirgendwo anders findet man so viele Souvenirshops, stylische Bars und Restaurants. Auch wenn es zeitweise sehr touristisch war, genossen wir doch das breite Angebot und ließen uns Sundowner auf den schicken Dachterrassenbars schmecken und allerlei andere westliche Leckereien, wie echte Holzofenpizza. Gute lokale Küche gibts natürlich auch und so wurde der Rincon Típico, eine gemütliche Eatery, zu unserem Lieblingsrestaurant fürs Mittagessen.
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Wir nutzten die Zeit auch, um nochmal fleißig auf den mercados de artesanía (Kunsthandwerksmärkten) einzukaufen, da wir ohnehin beschlossen hatten, ein Paket nach Hause zu schicken. Denn wenn man weiß, dass man das Zeug nicht noch monatelang im Rucksack rumschleppen muss, macht das Shopping gleich noch mehr Spaß ;-). Dazu gehörte auch ein kleiner Ausflug nach Pastores, einem Vorort von Antigua, der bekannt für seine Lederwaren ist – insbesondere handgefertigte günstige Lederstiefel. Ein Traum!
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Neben Shopping und Gaumenfreuden hatten wir aber natürlich auch genug Zeit, um die historischen Sehenswürdigkeiten dieses “Freilichtmuseums” zu erkunden. Am Besten erlebt man Antigua beim ziellosen Herumschlendern, wobei wir immer wieder an malerischen Plätzen vorbeikamen oder Strukturen wie dem Arco de Santa Catarina, einem der Wahrzeichen der Stadt. Viele der kolonialen Denkmäler sind heute allerdings leider nur in Ruinen erhalten, da sie 1773 bei einem großen Erdbeben zerstört wurden. Dazu gehören z.B. die Kathedrale und die Klosteruinen der Kapuziner und San Francisco.
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Ein Highlight war sicherlich auch der spektakuläre Blick über die Stadt vom Aussichtspunkt Cerro de la Cruz. Die beeindruckenden Vulkane im Hintergrund an sich sind ja schon sehenswert, aber wir hatten auch noch das Glück, den Fuego zwei Mal Asche spucken zu sehen, als wir da oben waren. Ein tolles Bild!
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Damit hieß es aber auch langsam Abschied nehmen, denn das nächste zentralamerikanische Land, Nicaragua, wartete schon auf uns. Guatemala hat uns richtig gut gefallen: sehr abwechslungsreich, wahnsinnig nette Menschen und einzigartig durch die vergangene und noch gelebte Mayakultur.

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