Versteckspiel mit Mount Cook

15.-18. Januar 2016: Am Pukaki See erreichten wir den Dunstkreis des majestätischen Mount Cook, des höchsten Berges Neuseelands. Der See selbst strahlt wegen der Gletscherpartikel im Wasser in hellem Türkis und eigentlich hat man von dort eine tolle Aussicht auf die dahinterliegenden Schneegipfel. Nun ja, eigentlich, denn es war, entsprechend der schlechten Wettervorhersage, ziemlich bewölkt und düster.

Und als wir nach der Fahrt am Seeufer entlang den Nationalpark erreichten, regnete es bereits in Strömen. Mount Cook hieß uns nicht wirklich willkommen. Unser Campingplatz lag wunderschön und war ringsum umgeben von hohen Bergen – der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen, denn alle Wege starten von dort. Leider bewirkt diese Kesselwirkung aber auch, dass sich die Wolken in den Tälern sammeln und vor allem halten…. und so blieb uns für den restlichen Nachmittag nur das Ausharren im Camper und das Hoffen auf besseres Wetter. Immerhin hatten wir immer noch Wein und Gewürze und konnten uns die Zeit mit gemütlichem Glühweintrinken versüßen.
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Am nächsten Morgen hingen die Wolken immer noch tief und wir konnten weiterhin nur die Berge und Gletscher hinter uns erahnen. Auch vom Mount Cook hatten wir natürlich immer noch nicht viel gesehen. Trotz dieses Graupelwetters beschlossen wir zu einer Wanderung aufzubrechen und das Beste aus dem Tag zu machen. Es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung…oder so ähnlich 😛

Ziemlich steil ging es also den Berg hinauf zur Müller Hütte und auch wenn die sicherlich tollen Panoramen auf das umliegende Gebirge und den großen Gletschersee unter uns komplett wolkenverhangen waren, hatten wir oben Glück und konnten den riesigen Müller Gletscher in einem eindrucksvollen Tal bestaunen. Und auch die Keas waren wieder mit von der Partie und lieferten uns eine zirkusreife Show. In der Hütte konnten wir uns beim Mittagssandwich aufwärmen bevor wir uns an den etwas rutschigen Abstieg wagten.
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Am nächsten Tag sah es leider immer noch nicht viel besser aus und die Bergwelt inklusive des Mount Cook versteckte sich weiterhin in den Wolken. Wir starteten noch einen letzten Versuch einen Blick auf den Bergriesen zu erhaschen und wanderten morgens drei Stunden ins Hooker Tal. Im Gegensatz zum Vortag gab es diesmal dank der Wolken aber wirklich nicht viel zu sehen und so brachen wir unsere Zelte verfrüht ab… denn auch für die kommenden Tage versprach der Wetterbericht keine Besserung.
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Unser Alternativprogramm war ein Tag am ebenfalls türkisen Gletschersee Tekapo, wo wir den obligatorischen Fotostopp an der berühmten “Kapelle zum guten Hirten” machten (angeblich Neuseelands meist-fotografierte Kirche) und dann noch die Gegend mit Mountainsbikes erkundeten. Zum Abschluss des Tages konnten wir noch in den heißen Quellen ein bisschen mit herrlichem Blick auf den See entspannen. Das perfekte Programm bei kühlem Wolkenwetter.
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Der Abend am Campingplatz wurde allerdings leider nochmal etwas kälter und nachdem uns das schlechte Wetter am nächsten Tag erneut einholte, fuhren wir morgens direkt bis Christchurch.

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