2. – 3. Dezember 2015: Im Anschluss an unseren Ausflug ins ländliche Fiji nach Abaca, fuhren wir an der Küste gen Norden, um ein weiteres Dorf zu besuchen. Diesmal war es etwas leichter das Ganze selbst zu organisieren, da es eine Straße und sogar zwei Mal täglich einen Bus dorthin gab. Auch das Dorf unterschied sich deutlich von Abaca: Mit über 100 Häusern war es einerseits sehr viel größer, aber das Besondere war vor allem, dass es als einziges Dorf in ganz Fiji noch in der traditionellen Bauweise erhalten ist. Das macht Navala schließlich auch zu einer der Hauptattraktionen im Landesinneren der Insel und entsprechend ist dieses pintoreske Dorf auch auf Touristen eingestellt (man muss z.B. Eintritt bezahlen).
Wir kamen am Nachmittag an und hatten schnell eine Familie gefunden, die bereit war, uns für eine Nacht inklusive Verpflegung zu beherbergen. Von den Töchtern wurden wir etwas im Dorf herum geführt und die großartige Umgebung mit ihren grünen Bergen und einem Flüsschen haben wir auf ein paar Spaziergängen selbst erkundet. Geschlafen haben wir dann zusammen mit der Familie auf dem Boden der Bure, dem traditionellen Fiji-Haus. Wobei die meisten Familien zwei Buren hatten – eine zum Schlafen bzw. Wohnen und eine weitere als Küche.
Landschaftlich hat es uns in den Nausori-Bergen rund um Navala sehr gut gefallen und das Dorf war eine tolle kulturelle Erfahrung. Denn obwohl es als ein Lonely Planet Highlight deklariert ist, ist alles doch authentisch und bei Weitem nicht überlaufen (eine weitere Touristin hat noch im Dorf übernachtet und zwei haben nen Fotostopp auf der Durchreise eingelegt, während wir da waren) – die meisten kommen halt doch nur wegen der Strände nach Fiji und lernen diese Seite des Landes gar nicht kennen.



















