Otavalo – Wo die Meerschweinchen im See liegen

20.-22. April 2016: Otavalo ist ein kleines Städtchen, das an sich nicht wirklich schön ist, aber dafür umso bekannter für seinen Artesania Markt. Markttag ist eigentlich Sonntag mit Viehmarkt und allem drum und dran. Das ließ sich jedoch mit unserer Route nur schlecht vereinbaren und so mussten wir mit der deutlich kleineren “Jedertags”- Variante vorlieb nehmen. Am Ende war es nicht der megatolle Markt, aber auf der Plaza de Ponchos findet man doch so einiges, was das Touriherz begehrt! Einen Nachmittag kann man da schon mit Schauen, Handeln und Kaufen verbringen. Ich erstand schon mal meine Hängematte für unsere geplante Amazonas Bootstour…
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Den nächsten Tag nutzten wir, um zur Lagune Cuicocha zu fahren – übersetzt ist das der Meerschweinchensee, da die zwei Inseln in der Mitte der Lagune aussehen wie diese putzigen Tierchen… Dort gibt es einen schönen Rundweg mit Orchideen, Kolibris und einem tollen Blick über die Lagune und dem dahinterliegenden Vulkan Cotacachi.
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Nachmittags fuhren wir noch ins Dorf Cotacachi, das berühmt ist für seine Lederwaren. Für Flo gabs dort mal wieder sein geliebtes Hornado, eine Grillsau, die einem bayrischen Spanferkel sehr nahe kommt.
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Damit verließen wir dann auch schon wieder Otavalo und fuhren höher in die Anden hinauf bis nach Oyacachi, um dort durch den Cayambe-Coca Nationalpark vom Paramo bis ins tiefer gelegene Papallacta hinunter zu biken. Naja, wir dachten zumindest, es ginge hauptsächlich bergab. Leider war dem aber nicht so und wir mussten auf einer Höhe von 4000m immer wieder ganz schön bergauf strampeln. Immerhin gab es dafür am Ende dann auch eine holprige Abfahrt.
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Nach 40km und das meiste davon im Regen waren wir aber wirklich froh, in Papallacta anzukommen und uns in den heißen Thermalquellen aufzuwärmen.
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Wir hofften auf besseres Wetter an unserem nächsten Anden-Stopp: Lacatunga und dem Quilotoa-Loop.

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