4.-5. Februar 2016: Der Ort Rio Dulce liegt am gleichnamigen Fluss, der von hier bis in das karibische Meer fließt. Von vielen “Yachtis” wird der Ort wegen seiner geschützten Lage als Garage während der Hurricane-Saison genutzt. Wir hatten ein schönes Hostel etwas außerhalb direkt in den Mangroven, das nur mit dem Boot erreichbar war. Die deutliche Nähe zum Dschungel vermittelte z.B. eine handgroße Tarantel, die es sich in unserem Schlafraum gemütlich gemacht hatte.





Am nächsten Tag hatten wir Großes vor. Zunächst fuhren wir in das kleine Örtchen El Estor, von wo aus wir eine 3 1/2 stündige Bootstour über den Lago de Izabal unternahmen. Eigentlich wollten wir uns hier die Seekühe anschauen, die sich bei schönem Wetter morgens an den Ufern in der Sonne räkeln sollten. Leider war es bewölkt und trotz intensiver Suche waren die Sehkühe an diesem Morgen nicht anzutreffen. Trotzdem war es eine sehr schöne Tour, die uns ein bisschen an Kerala’s Backwaters in Indien erinnerten.


















Auf dem Weg zurück stoppten wir noch an der Boqueron-Schlucht, in deren Anfang man mit einem kleinen Ruderboot gefahren wird. Will man weiter in die Schlucht vordringen (und das wollten wir natürlich) geht das nur schwimmender- und kletternderweise. Erneut super schöne Natur so umgeben von Felsklippen, die zu beiden Seiten bis zu 250m in den Himmel ragten.





Die verdiente Entspannung gab es dann im Anschluss bei den “Hot-spring-waterfalls” von El Paraiso. Hier saßen wir in einem Fluß mit kühlem Wasser, während von oben ein heißer Thermalwasserfluß auf uns hinunter plätscherte. Zu kalt? Etwas mehr in den Wasserfall… zu heiß? Wieder etwas weiter abtauchen.




Am Ende natürlich ein langer Tag, aber sicher auch einer der uns lange in Erinnerung bleiben wird. Schlaf konnten wir im Anschluss leider nur wenig tanken, denn unser Plan war es innerhalb eines Tages bis ins westliche Hochland zu kommen, d.h. einmal quer durch Guatemala…