Queenstown & die Routeburn-Challenge

8. – 9. Januar 2016: Bereits bei der Anreise hatten wir einen schönen Ausblick von oben auf den kleinen Nobelskiort Queenstown, quasi das Kitzbühel Neuseelands. Umringt von Bergen und am Ufer des Lake Wakatipu gelegen, war die Kulisse aber auch im Sommer sehenswert und wir konnten sofort nachvollziehen wieso die Reichen und Schönen hier ihre Ferienhäuser aufstellen.
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Dementsprechend war dann auch die Parkplatzsituation im Zentrum schwierig und so parkten wir dreisterweise auf dem Parkplatz der Schule (waren ja schließlich Ferien). Den Nachmittag verbrachten wir mit Eisessen (Monsterkugeln!!) an der Uferpromenade und Umherschlendern in den Geschäftchen. Auch dem örtlichen Supermarkt statteten wir einen Besuch ab, denn wir hatten den Tipp bekommen hier echtes europäisches Brot kaufen zu können. Naja, näher dran war’s schon aber trotzdem ohne ordentliche Kruste. Unsere Sehnsucht nach den heimischen Genüssen wird übrigens immer größer… bei mir ist es der Schweizer Wurstsalat mit Brez’n und bei Theresa Schwarzbrot bzw. Käs’spatzn.
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Nach ein paar Stunden ging es dann weiter am See entlang und später über Schotterstraßen zum Campingplatz nahe des Startpunkts des Routeburn-Treks. Diese 3-Tageswanderung gehört zu den “9 great walks” und zählt damit zu den schönsten des Landes. Nachdem die Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Route erneut ausgebucht waren, mussten wir wieder einmal die etwas härtere Variante wählen und daraus einen Tagestrip machen, der die Highlights des Treks enthielt.
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Am nächsten Morgen starteten wir früh, denn es warteten etwa 30km Strecke und knapp 1.200 Höhenmeter auf uns. Wir marschierten zunächst durch den Wald bevor sich die Landschaft öffnete und den Blick auf das Bergmassiv preisgab. Von dort ging es gemächlich und später steiler bergauf bis wir den Harris-Sattel erreichten. Nach etwas mehr als der Hälfte des eigentlichen Treks geht es ab hier wieder abwärts bis nach Milford. Wir bestiegen noch den Gipfel des Conical Hills bevor wir kehrt machten und den Rückweg antraten. Die Aussichten hier oben auf die umgebenden Berge, den Harris-See zu unseren Füßen und die Täler waren einfach atemberaubend.
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Harris-Sattel

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Wo ist Theresa?

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Ziemlich “zerstört” kamen wir nach knapp 11 Std Wanderung wieder an unserem Camper an. Mehr als ein paar Kilometer zur nahegelegenen Kinloch-Campsite, am Nordzipfel des Lake Wakatipz, schafften wir dann auch nicht mehr. Unsere Katzenwäsche im See stellte sich dann als die wahre Challenge heraus… Stichwort “Gletscherwasser”… brrr
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