26.-28. Dezember 2015: Zurück von unserer Weihnachtszeit auf Vava’u verbrachten wir noch 2 Tage auf der Hauptinsel Tongatapu. Nicht ganz, denn wir landeten morgens auf Tongatapu und bereits um 11Uhr saßen wir in einer Fähre auf die kleine Insel Pangaimotu. Die Insel war nicht weit weg und dann nochmal ein echter Hingucker: Schöner Strand, nettes Schnorcheln um 2 kleine Wracks herum und in 15min zu Fuß umrundet. Wir ließen es uns nochmal gut gehen.






Zurück auf der Hauptinsel schafften wir es tatsächlich uns am nächsten Morgen (an einem Feiertag!!!) Fahrräder auszuleihen, um zumindest einen Teil der weitläufigen Insel zu erkunden. Gar nicht so leicht, denn Tonganer haben es nicht so mit der Arbeit an Sonn- oder Feiertagen. Im Gegenteil, außer Kirche und Essen passiert dann eigentlich gar nichts. Sogar Taxifahrer DÜRFEN NICHT arbeiten und Sport ist ebenfalls verboten!
Wir radelten also vormittags zu den berühmten Blowholes. Das sind Löcher im Fels durch die die Meeresbrandung in z.T. 20-30m hohen Fontänen gen Himmel schießt. Das war am Ende beeindruckender als wir es uns vorgestellt hatten und so verbrachten wir dort eine ganze Weile und knippsten (zu) viele Fotos.







Nachmittags fuhren wir (diesmal mit dem “unoffiziellen” Taxi) noch zu einem lokalen “feast”, einer Art feierlichem Buffet am Ohalai-Beach, bei dem ich endlich das berühmte tonganische Spanferkel probieren konnte. Naja, ich sags mal so.. dahoam schmeckt’s bessa aber da Hunga treibt’s sho obe! ;-). Die lokale Spezialität “Ota Ika”, ein Fischsalat mit rohem Tuna, war dafür umso köstlicher.




Im Anschluss relaxten wir noch am zugehörigen Strand, bevor wir zum Sonnenuntergang erneut zu den Blowholes fuhren. Ein anderer Deutscher, den wir am Strand trafen, nahm uns mit und setzte uns im Anschluss vor unserem Hostel ab.








Tja, das war es dann auch schon mit der Südsee. Am folgenden Tag verbrachten wir die letzten Stunden auf den lokalen Märkten (war ja zum Glück nicht mehr Sonntag :-)) und ließen uns noch ein Eis schmecken bevor wir in unseren Flieger nach Neuseeland stiegen.








Rückblickend betrachtet konnte man die Südsee deutlich günstiger machen als wir dachten, was natürlich im Vergleich zu unseren bisherigen Ländern immer noch recht teuer war. Gefallen hat’s uns sehr gut und die Inseln haben deutlich mehr zu bieten als “nur” schöne Strände. Es gibt dort tatsächlich so etwas wie das unberührte Insel-Paradies :-). Wir kommen sicherlich wieder – es gibt ja mit Vanuatu, Cook Islands, Kiribati, Französisch Polynesien und wie sie alle heißen noch genug zu entdecken.
