12. – 17. Dezember 2015: Genug gewandert auf der regenreichen Ostseite von Taveuni… wir wollten endlich die Unterwasserwelt erkunden. Fiji und insbesondere Taveuni gilt als “soft coral capital of the world” und das wollten wir natürlich mit eigenen Augen überprüfen. Durch die Meeresenge zwischen den Inseln Taveuni und Vanua Levu pfeift ordentlich nährstoffreiche Strömung durch, die den Weichkorallen optimale Wachstumsbedingungen bietet.
Am nächsten Morgen ging es auch schon zusammen mit ein paar Neulingen und einigen Schnorchlern los zu den ersten Divesites. Am Ende des Tages waren wir dann schlichtweg…. enttäuscht. Wenig Leben, kaum Fische und vor allem kaum Weichkorallen. Glücklicherweise ließen wir uns von der netten Besitzerin der Tauchschule überreden, trotzdem in einen weiteren Tauchtag zu investieren, denn die folgenden 2 Tage an Rainbows End, Purple Wall, Twirling Rainbow und Jerrys Jelly boten dann wirklich das erhoffte Weltklassetauchen. Teilweise war die Strömung aber auch so stark, dass es kaum möglich war durch Flossenschlag anzuhalten, um einen genaueren Blick auf Details zu werfen. Und so zog die wunderschöne Landschaft dann wie im Kino an uns vorbei bzw. besser gesagt wir an der Landschaft ;-). Rückblickend glauben wir, dass es sich am ersten Tag um “Kompromiss”-Sites gehandelt hat, bei denen auch die Schnorchler von oben etwas sehen konnten und die für die Anfänger auch möglichst einfach sein musste. Anders war der Qualitätsunterschied für uns nicht zu erklären.


Wenn wir nicht tauchten, verbrachten wir die Zeit in unserer schönen Unterkunft am Pool oder unternahmen kleinere Ausflüge, z.B. zu einer natürlichen Wasserrutsche. Mein Steißbein tut leider immer noch etwas weh, aber lustig war’s trotzdem. Die einheimischen Kids rutschen das Ding übrigens im Stehen runter, mal wieder toootaaal crazy! Auch die kleine Honeymoon-Island (nein, es gab keinen Grund dafür ;-)) schauten wir uns an und konnten vom Strand aus ein paar Delfine beobachten. Als Theresa und die Österreicherin, die noch dabei war, dann versuchten hin zu schnorcheln, suchten sie jedoch das Weite.








Die 5 Tage vergingen wie im Flug und auch unsere Tage in Fiji waren damit gezählt. Nachdem wir nicht auf den Yasawas waren, haben wir die Traumstrände auf Fiji am Ende allerdings doch eher verpasst. Dafür hatten wir aber viel von der Fiji- Kultur erlebt und andere landschaftliche Highlights gesehen, die etwas weniger touristisch überlaufen waren. Und unser Flug in das nächste Inselparadies, das Königreich Tonga, stand ja bereits vor der Tür…















