3. – 6. Dezember 2015: An der Küste entlang ging’s mit dem Bus einmal von West nach Ost und dort nochmal mit einem kleinen Bötchen eine Stunde auf die kleine Insel Caqalai. Schon die Anfahrt war ein kleines Erlebnis, da wir mit dem Boot zunächst durch grüne Mangroven-Kanäle fuhren, bevor wir das offene Meer erreichten.



Auf Caqalai hatten wir vor drei Tage einfach zu entspannen… eine leichte Aufgabe! Die Insel kann man nämlich in 15min zu Fuß umrunden und außer ein paar wilden Stränden und etwas Regenwald und Palmen gibts nicht viel. Wir waren obendrein auch die einzigen Gäste neben einer Gruppe von Volunteers, die dort ein paar Monate verbrachten, um das Riff um die Insel herum zu dokumentieren. Robinson-Feeling pur ;-).

















Wir genossen die ruhigen Tage in unserem kleinen Strandhüttchen und hatten außer Sonnenuntergänge zu beobachten und ein paar Schnochelexkursionen rund um die Insel zu unternehmen nicht viel zu tun. Das war eigentlich einer der Gründe, warum wir uns die Insel ausgesucht hatten – wegen der schönen Korallen. Die waren zwar leider etwas von einem Sturm angegriffen worden, aber ein paar schöne Ecken haben wir doch gefunden.



Nach 3 Tagen hieß es Abschied nehmen. Mit kurzem Zwischenstopp in Suva ging es auf der Hauptinsel weiter in Richtung Pacific Harbour. Dort braute sich ein Sturm der besonderen Art zusammen…
Anekdote: Die Geschichte von der Kleberatte
Was passiert eigentlich wenn eine stattliche Ratte nachts auf Beutezug über einen extrem klebrigen Insektenköder läuft, der im Regal steht? Richtig, ordentlich Lärm, denn das Ding ist zunächst mitsamt des Tellers in dem die Masse war abgestürzt und auf dem Tisch gelandet. Zu ihrem Unglück landete der Teller auf ihr und so strampelte und quieckte das arme Ding dann vor sich hin. Mittlerweile waren wir hellwach und verfolgten die nächtliche Zirkusnummer durchaus amüsiert. Nachdem uns das Vieh schon fast leid tat, hat die Ratte es dann doch noch geschafft den Teller zum Tischrand zu zerren, sich mit Hilfe ihres eigenen Körpergewichts loszueisen und im nächsten Loch zu verschwinden. Ob sie den Batz aber je wieder vom Fell bekommen hat bleibt zu bezweifeln.