Die “German BBQ friends”

17.-19. August 2015: Nach den ganzen Städten der letzten Tage hatten wir ein bisschen Sehnsucht nach der Natur. Welches Naturspektakel schaut man sich denn an? Naja, wir sind im Iran, also ab in die Wüste! Auch wenn uns die Iraner für verrückt erklärt haben das Ganze mitten im August zu machen, war aus der Idee schnell ein gefestigter Entschluss geworden. Mohsen nannte uns später sogar seine “German Barbecue-friends” 😉

So ging es mit einer alten Klapperkiste von Bus und Taxi zunächst in das kleine Örtchen Garmeh. Dieses liegt in der zweiten großen Wüste des Irans, der Dasht-e Kavir. Malerisch in mitten einer kleinen grünen Oase gelegen hat das Lehmdorf an sich schon ein besonderes Flair. Unsere Unterkunft war nett, das kleine Lehmzimmer allerdings sehr heiß. Zum Glück hatte man uns vorab bereits einen Ventilator in die Hand gedrückt, so war es nachts dann erträglich.
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Den nächsten Tag begannen wir morgens mit einer kleinen Trekking-Tour auf den nächsten Gipfel und verschafften uns so einen Überblick über den Ort. Begleitet wurden wir dabei von unserem tierischen Guide “Max”, der doch tatsächlich die ganzen 3 Stunden an unserer Seite blieb und das eine oder andere Foto crashte. Den restlichen Vormittag flanierten wir durch die Oase und naschten reife Datteln direkt von den Palmen. Meeega Lecker!!
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Dann wurde es langsam auch richtig heiß und wir flüchteten uns in den schattigen und gut belüfteten Innenhof der Unterkunft, um dort die größte des Nachmittagshitze auszusitzen. Am späten Nachmittag ging es erneut durch die Oase zu einer kleinen Quelle, in der eine Art Putzerfisch heimisch ist. Von diesen ließen wir uns dann gemütlich die abgestorbenen Hautteilchen von den Füßen fressen. Mir wären die Datteln ja deutlich lieber… aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden 😉
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Abends fuhren wir dann per Taxi direkt in den nächsten Wüstenrot Farahzaad. Im Gegensatz zu Garmeh ohne grüne Oase aber dafür mit wunderschönen Sanddünen. Leider war die einzige Unterkunft mit knapp 60 Dollar fürs Zimmer weit über unserem Budget. Als wir nach einer günstigeren Option fragten, wurde uns angeboten für 10 Dollar auf dem Dach zu schlafen. Gesagt, getan. Schon wurden vom Personal ein paar Matratzen und Kissen aufs Dach geschleppt. Wir fanden’s prima denn der Sternenhimmel in der Wüste ist einfach fantastisch. Ich hab’s probiert es zu fotografieren, aber es hat leider nicht so wirklich geklappt.
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Den nächsten Vormittag verbrachten wir dann bereits ab Sonnenaufgang in den Sanddünen, bevor wir abends dann den Rückweg in Richtung Zivilisation antraten, um den Nachtbus nach Kashan zu erwischen.
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