20.-21. August 2015: Wieder war es sehr früh als wir ankamen. Nach 2 weiteren Stündchen Schlaf und einem typisch-iranischem Frühstück (Käse, Brot und Tee), im schönen Innenhof unseres Guesthouses, konnte der Tag aber beginnen.


Zunächst ging es natürlich auf den Basar, der erneut mit diversen Kuriositäten aufwarten konnte. Neben sehr schönen Innenhöfen bzw. eher Hallen innerhalb des Basars, gab es z.B. eine aktive Gewürzmühle zu sehen. Auch die Überreste von Ziegen und Schafen wurden zum Kauf angeboten. So wie die Kleine auf dem Foto schaut, wechselt sie auch demnächst ins vegetarische Lager 😉







Zum Einkehren haben wir dann ein sehr schönes altes Teehaus gefunden in dem wir es uns für die nächste Stunde gemütlich machten.



Nachdem hier Nachmittags zum Großteil eh die Bürgersteige hochgeklappt werden, ging es im Anschluss für eine kleine Siesta zurück ins Guesthouse. Theresa ist früher nochmal los, um sich eines der historischen Gebäude anzuschauen. Ich hatte jedoch ausgedehnten Matratzenhorchdienst und war nicht zu motivieren. Diese Nächte im Nachtbus sind schon anstrengend…



Am späten Nachmittag starteten wir dann wieder gemeinsam die Tour zu einem in der Nähe gelegenen Salzsee, dem eigentlich Grund für unseren Stopp in Kashan. Auf dem Weg dorthin besuchten wir zunächst noch eine unterirdische Stadt, die erst vor 13 Jahren zufällig entdeckt wurde und den Bewohnern des Dorfes in drei Ebenen und einem ausgeklügelten Fluchtsystem Schutz vor feindlichen Angriffen bot. Dann machten wir noch kurz Rast an der Wasserstelle einer Kamelherde. Die benachbarten Sanddünen waren zwar schön, aber unser persönliches Highlight waren die Kamele, die Schlange standen um sich an einem einzigen Verkehrsschild zu kratzen 😉






Der ausgetrocknete Salzsee an sich, an dem wir den Sonnenuntergang genossen, war dann auch nochmal richtig cool. Wie so viele andere auch, haben wir ne Reihe lustiger Fotos geschossen.








Bei der Heimfahrt stoppten wir noch kurz am lokalen Schrein. Diesmal durften wir sowohl in das Innerste, als auch Fotos machen. Dieser hier war zwar lange nicht so beeindruckend wie in Shiraz, aber ich denke die Fotos geben einen ganz guten Eindruck wie Ihr Euch das mit den Spiegelmosaiken vorstellen müsst.




Am nächsten Tag stand die Weiterfahrt in Richtung Alamut-Region auf dem Programm. Als letzte Amtshandlung schauten wir uns vormittags aber noch ein ehemaliges Badehaus an.

