Dezentrale Marktwirtschaft in Saquisilí

28. April 2018: Nachdem uns das Wetter also einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, fuhren wir tatsächlich zwei Stunden zurück bis Latacunga, um dort im benachbarten Saquisilí den Donnerstagsmarkt zu besuchen.

Der Markt gehört laut Lonely Planet wohl zu den schönsten Ecuadors und es gibt dort so ziemlich alles, was man so für den Haushalt gebrauchen kann – von Kleidung, über landwirtschaftliche Utensilien bis hin zu Bergen von Obst und Gemüse und natürlich auch Nutztiere… die putzigen Meerschweinchen gehören dort übrigens auch zu letzteren und nicht zu den Haustieren. Gut gemästet werden sie auf Spieße gespannt und dann als Delikatesse verspeist. Mahlzeit!

Das Ganze ist auf mehrere Markt-Plätze verteilt, die jeweils ein bestimmtes Fokusprodukt zu haben schienen: der Gemüseplatz, der Kartoffelplatz, der Platz mit Kunsthandwerk, der mit Kleintieren… Das Schwierige war dabei allerdings, die Plätze auch zu finden, denn selbst die Einheimischen waren sich nicht darüber einig, wie viele dieser Plätze es denn nun eigentlich gab.

Wir verbrachten dort einige Stunden, um das bunte Treiben zu beobachten und die geschäftige Atmosphäre zu genießen. Gerade die Frauen in ihren schönen Hochlandtrachten und Männer in teilweise  sehr farbenfrohen Ponchos machten das Ganze zu einem ziemlichen Fotospaß. Und auch für das leibliche Wohl war natürlich wie immer auf solchen Märkten bestens gesorgt…Nein, das Meerschweinchen wurde nicht probiert, aber Flo bekam mal wieder sein geliebtes Hornado 😉
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