7.-10. März 2016: Mit dem Bus ging es vom Airport in Managua in den Süden Nicaraguas, bis zu unserer Linken der gigantische Lago Nicaragua, der größte See Zentralamerikas, auftauchte. Mit dem Boot ging es rüber auf die Isla de Ometepe, deren Form maßgeblich von den beiden Vulkanen, dem zerklüfteten Concepcion und dem etwas kleineren und grünen Maderas, geprägt war.



Wir schlugen unser Lager in der Ökofarm El Zopilote auf. Hier verbrachten wir die Nächte für ziemlich günstige $4 in Hängematten im Grünen, mit Freiluftduschen und selbstgebackenem Brot. Zweimal die Woche fand auch ein Pizzaabend statt, mit original italienischer Pizza aus dem Holzofen… LECKERST!













Unseren ersten Tag verbrachten wir primär damit den kilometerlangen Strand entlang zu spazieren und einer kleinen Schildkröte, die sich selbst zwischen Steinen eingeklemmt hatte, wieder in den See zu helfen.








Nach Gipfelbesteigung stand uns diesmal nicht der Sinn, und so gaben wir uns mit einem Wahnsinns-Sonnenuntergang von einem Aussichtspunkt, auf etwa halber Höhe des Maderas, zufrieden. Dabei hatten wir auch wieder mal allerlei tierische Begegnungen mit Kapuziner- und Brüllaffen und verschiedenen Papageienarten. Der Blick von hier auf den Concepcion und die Insel im Licht der untergehenden Sonne war einfach der Hammer.




Deutlich anstrengender verlief der folgende Tag, an dem wir mit dem Fahrrad, über zum Teil wirklich sehr besch…eidene Schotterstraßen, den Maderas umrundeten. Unterwegs kamen wir an vielen kleinen Dörfchen vorbei und und pausierten bei einigen kleinen Stränden. Natürlich passierten wir auch einige schöne Aussichtspunkte, immer mit mindestens einem der beiden Vulkane im Hintergrund und gönnten uns einen super leckeren Eis-Smoothie bei einer Hippie-Komune auf einer kleinen Öko-Finca.


















Pfia di Nicaragua! Besonders diesen letzten Stopp versuchen wir uns gut in Erinnerung zu behalten, denn es laufen bereits die Planungen einen Kanal, ähnlich dem Panama-Kanal, durch diesen See zu bauen. Was das für Auswirkungen auf dieses schöne Fleckchen Erde hat, könnt Ihr euch sicher selbst denken…
Habe d’Ehre Costa Rica!





