Gesucht: Quetzal, Gefunden: einsamer Ranger

17.-18. März 2016: Kaum hatten wir die nächste Grenze hinter uns gelassen, betraten unsere Füße auch schon den Boden Panamas. Die Tage bis zu unserem Flug nach Patagonien wurden unerbittlich weniger und so blieben nur noch ein paar Tage. Wir versuchten diese natürlich möglichst gewinnbringend zu investieren und so machten wir uns von David aus erneut in Richtung Berge auf.
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Nachdem wir den Quetzal schon in Guatemala und Costa Rica vergeblich gesucht hatten, war unsere letzte Hoffnung der “Sendero los Quetzales”. Leider war dieser Wanderweg kein Rundweg sondern eine Verbindung zwischen 2 Bergdörfern. Das heißt wir mussten das Ganze mit unserem kompletten Gepäck in Angriff nehmen. Was tut man nicht alles für eine Sichtung dieses blöden Vogels :-).

Zunächst verbrachten wir aber eine Nacht in der Rangerstation an einem Ende des Treks. Dieser Ort war einfach magisch und strahlte eine wahnsinnige Ruhe aus. Wir verbrachten Stunden damit einfach nur den Kolibris auf Futtersuche zuzuschauen und auch die Aussicht von hier oben im Abendlicht war ein absolutes Highlight. Auch unser Gastgeber, der Ranger, schien sichtlich froh zu sein, hier oben mal etwas Gesellschaft zu bekommen. Ein sehr netter Kerl, der hier 6 Tage die Woche verbrachte.
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Ranger-Kaffeefilter

Den blöden Vogel haben wir am nächsten Tag natürlich nicht gefunden, obwohl wir schon früh morgens zur “Vogelzeit” aufbrachen, ewig in die Bäume starrten und versuchten seinen Gesang zu erkennen. Andere Leute bezeichneten seine Sichtung schließlich als “life changing”. Aber trotzdem war es eine sehr schöne Wanderung mit schönen Aussichtspunkten und wunderschönem Nebelwald.
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Nach einer Stärkung bei der “fresa princesa” stiegen wir auch schon in den Bus nach Santiago.
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