25.-28. Februar 2016: Granada war nach Antigua in Guatemala und León in Nicaragua die dritte große Kolonialstadt auf unserer Route durch Zentralamerika. Auch wieder mit recht hohem Tourifaktor, aber etwas weniger “schick” und aufgeräumt als Antigua.
Wir hatten 3 1/2 Tage, um die Stadt und ihre Umgebung zu erkunden und begannen mit dem Naheliegenden: einem Drink im Parque Central (Hauptplatz) und der Kathedrale, von deren Turm man einen herrlichen Blick über die Stadt hat. Danach zogen wir weiter in die Calle La Calzada. Dort befindet sich das Tourizentrum mit allerlei Bars und Restaurants mit der entsprechenden Happy Hour für einen standesgemäßen Sonnenuntergang. 2 Mojitos für 1,50€, so macht das Spaß!

























Weitere Highlights der Altstadt waren die tolle Aussicht vom Turm der Kirche La Merced und der kunterbunte Mercado Central, der gerade früh morgens, wenn die Einheimischen einkaufen gingen und die Verkäufer noch motiviert waren, mit Leben überquoll und uns ein authentisches Bild des nicaraguanischen Alltags bot.












In einer kleinen traditionellen Zigarrenfabrik konnten wir uns zeigen lassen, wie die Herrstellung dieses wichtigen Exportguts funktioniert (das ist noch alles Handarbeit!) und sogar selbst unsere ganz persönliche Zigarre drehen. Die Piratenpose mit Papagei auf der Schulter durfte dabei natürlich nicht fehlen.






Etwas müde von der üblichen Reis- und Bohnen-Diät, gönnten wir uns ein bisschen Luxus beim All-you-can-eat-Frühstücksbuffet im Schokomuseum. Schon die Mayas kannten Kakao und tranken heiße Schokolade, was das Museum ganz nett historisch aufbereitete. Der botanische Name des Kakaobaums heißt übrigens übersetzt “Nahrung der Götter” :-). Wir schlugen uns im angegliederten Restaurant den Bauch mit frischen Waffeln bzw. Crepes mit Schokolade, Schokotee, Muffins, Schokomüsli und den üblichen huevos al gusto (Eier in jeglicher Form, allerdings ohne Schoki) voll.


Neben der kolonialen Altstadt besuchten wir noch die kleine Nachbarstadt Masaya mit ihrem berühmten Kunsthandwerksmarkt. Nachdem wir jedoch schon so fleißig in Guatemala geshoppt hatten, waren wir davon nicht mehr ganz so beeindruckt und beließen es beim Durchschlendern.







Die wohlverdiente Entspannung vom harten Reisealltag bot uns am Ende noch ein Tag an der nahegelegenen Laguna de Apoyo, einem Vulkansee mit warmen Wasser und einer traumhaften Kulisse. Leider ist dort schon alles privatisiert und man muss in eines der Strandbäder gehen, um ans Wasser zu kommen.



So, und wie kamen wir jetzt auf die Corn Islands?