Olinda – Das Erbe der Portugiesen

4.-5. Juni 2016: Nach all den spanischen Kolonialstädten auf unserer Reiseroute und der (typisch portugiesisch) gekachelten Altstadt von São Luis erreichten wir mit Olinda ein malerisches Städtchen an der Küste, das als eine der am besten erhaltensten und charmantesten portugiesischen Städte des Kontinents gilt.

Einen Tag schlenderten wir durch die historischen Kopfsteinpflaster-Gässchen und ließen die Atmosphäre auf uns wirken. Von einigen Punkten der Stadt hatte man einen tollen Blick auf das Meer und die Skyline von Recife, der Megacity nebenan. Sonst gab es ein paar Künstlerateliers, natürlich wie immer viele Kirchen und den obligatorischen Caipi-Stopp in einem der kleinen Restaurants. Alles in allem ein gemütlicher Tag in einer Art Freilichtmuseum.
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Der Tag begann ziemlich nass...

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Der nächste Tag war dann zufällig ein Sonntag und so nutzten wir die Gelegenheit, eine Messe mit gregorianischen Gesängen in der Klosterkirche von São Bento aus dem 16.Jahrhundert zu besuchen. Sehr eindrucksvoll und ein schöner Abschluss unseres kurzen Besuchs, denn abends wollten wir schon weiter mit dem Bus gen Süden.

Davor stand aber nachmittags noch die Oficina Cerâmica des brasilianischen Künstlers Francisco Brennand in einem Vorort von Recife auf dem Plan. Auf einem großen Gelände im Grünen präsentiert dieser dort sein Lebenswerk und Schaffen – hunderte Tonskulpturen, Kacheln und einige Gemälde, die dort wirkungsvoll in Szene gesetzt sind. Eine etwas skurrile, aber auch ziemlich coole Ausstellung. Definitiv sehenswert!
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Eine kurze Busfahrt von “nur” zwei Stunden brachte uns schließlich am gleichen Tag noch nach Maragogi, einem kleinen Fischerort an der Küste auf unserem langen Weg nach Salvador.

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