14. – 15. November 2015: Nach unserer Ankunft wollten wir uns zunächst das Rote Fort ansehen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an ein paar sehr belebten Streetfood-Buden vorbei. Getreu dem Motto “Eat where the locals eat” zückten wir sofort den Geldbeutel, um ebenfalls in den Genuss dieser in scharfem Wasser schwimmenden, gefüllten Teigbällchen zu kommen.

Das Fort an sich war zwar richtig gut besucht (ja, Agra zählt wohl zu den touristischsten Orten Indiens) trotzdem gefiel es uns sehr gut. Auch der Guide, der uns durch die Gemäuer führte machte einen guten Job und erklärte allerlei zur Geschichte und zu den verschiedenen Bereichen.





Gegen Mittag wollten wir uns dann den örtlichen Markt anschauen, was sich als schwerer Fehler herausstellte. Die Straßen waren dermaßen überfüllt, dass selbst Fußgänger stecken blieben (von Autos, Tuktuks, Fahrradrikschas und der eine oder anderen Kuh mal abgesehen). Der Markt an sich war dann auch nicht ganz so spannend und so suchten wir schleunigst das Weite.


Am späten Nachmittag fuhren wir noch in Richtung Taj Mahal, denn wir hatten gehört das man auch ohne Eintrittskarte vom Fluß aus einen schönen Blick auf die Rückseite des Tajs haben soll. Ein netter Vorgeschmack auf den nächsten Tag, der ganz im Zeichen des Taj Mahal stehen sollte.
Am nächsten Morgen war es dann so weit. Pünktlich zum Sonnenaufgang machten wir uns auf, um diesem weltberühmten Gebäude, welches zu den modernen 7 Weltwundern zählt, einen Besuch abzustatten. Wir verbrachten den ganzen Vormittag damit Fotos vom Taj und von uns und von uns mit dem Taj aus verschiedensten Positionen und Bllickwinkeln zu schießen. Es lohnt sich auf jeden Fall dieses beeindruckende Bauwerk anzuschauen, das eigentlich “nur” ein Mausoleum für die dritte verstorbene Frau des Kaiser Shah Jahans ist. Es wurde zwischen 1632 und 1653 von mehr als 20.000 Arbeitern in mühevoller Kleinarbeit aus reinem Marmor und farbigen Edelsteinen im Inneren erbaut. Der Shah wurde weniger Jahre später von seinem eigenen Sohn abgesetzt und im roten Fort inhaftiert. Für den Rest seines Lebens konnte er seine Schöpfung dann nur noch durch ein Fenster betrachten.












Nach einem kleinem Lunch mit Blick aufs Taj ging es aber auch schon wieder weiter nach Jaipur, schließlich rückte Katharinas Heimflug unaufhaltsam näher.